Elektrokultur zum Anfassen: Krafttürme und Gitternetze auf dem Biohof Oberfeld

Ein gelungener Anlass: "Elektrokultur in Garten und Landwirtschaft – Natürlich Imkern - Bienen im Strahlenmeer"

Am 3. September 2026 fand auf dem Biohof Oberfeld in Ballwil die Veranstaltung «Elektrokultur in Garten und Landwirtschaft und natürlich Imkern – Bienen im Strahlenmeer» statt. Organisiert wurde der Anlass von der IG Seetal Plus.

Im Mittelpunkt des Abends standen die Themen Elektrokultur, natürliche Energien, nachhaltige Landwirtschaft sowie die Bedeutung einer möglichst natürlichen Umgebung für Bienen. Drei Referenten brachten dabei ihre persönlichen Erfahrungen und ihr Fachwissenein. Dabei schloss dieser Anlass nahtlos an den letzten Vortragsabend mit dem Präsidenten Franz Ulrich an, als dieser in das Modell des elektrischen Universums eingeführt hat.

Köbi Kaufmann – Erfahrungen aus der Praxis in der Landwirtschaft

Der Gastgeber Köbi Kaufmann ermöglichte den Besuchern, verschiedene Anwendungen der Elektrokultur (Krafttürme und andere Elektrokulturgeräte) direkt in der Praxis kennenzulernen. Seit über dreissig Jahren bewirtschaftet er seinen Hof nach Demeter Richtlinien.

Dabei beschäftigt er sich intensiv mit der Frage, wie natürliche Kräfte und Energien in die Landwirtschaft miteinbezogen werden können. Für ihn steht das Gedeihen der Pflanzen und eine möglichst natürliche Bewirtschaftung im Zentrum. Seine langjährige praktische Erfahrung zeigte, dass nachhaltige Landwirtschaft nicht nur aus theoretischem Wissen besteht, sondern vor allem durch Beobachtung, Erfahrung und die Auseinandersetzung mit der Natur geprägt wird.

Lorenz Maurer – Elektrokultur und Forschung

Mit Lorenz Maurer konnte ein ausgewiesener Kenner der Elektrokultur für den Anlass gewonnen werden. In seiner Präsentation beschäftigte er sich mit dem Thema «Elektrokultur ist erst der Anfang».

Er zeigte auf, dass Elektrokultur nicht isoliert betrachtet werden muss, sondern Teil eines grösseren Verständnisses der Zusammenhänge zwischen Natur, Pflanzen, Boden und Umwelt sein kann. Lorenz Maurer brachte seine Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Forschung sowie aus Experimenten ein.

Sein Beitrag regte dazu an, mit Energiegeräten wie speziell gedrehten Drähten in Garten, Hochbeet und Pflanzkiste zu experimentieren. Die Erfahrungen mit seinen eigenen Pflanzen sind vielversprechend, doch können Wachstumsunterschiede nicht immer nur auf einen Faktor zurückgeführt werden.

Markus Vogel – Natürliche Imkerei und die Welt der Bienen

Der dritte Schwerpunkt des Abends lag auf der Welt der Bienen. Markus Vogel, Vizepräsident der IG Seetal plus und passionierter Demeter Imker, widmet sich intensiv der natürlichen Imkerei.

In seinem Beitrag stand die Frage im Mittelpunkt, wie Bienen eine möglichst natürliche und geeignete Umgebung erhalten können. Unter dem Thema «Bienen im Strahlenmeer» wurde die Bedeutung der Umwelt und der natürlichen Lebensbedingungen für die Bienenvölker thematisiert. Markus Vogel betonte, wie wichtig Erdstrahlen wie Wasseradern oder Gitternetzlinien für einen gesunden Standort für die strahlensuchenden Bienen sind, und entsprechend störend künstliche Strahlenquellen wie Mobilfunk für die Bienenvölker sein können.

Markus Vogel verbindet seine langjährige Faszination für Bienen mit dem Ziel, das Bewusstsein für ihre Lebensräume zu stärken. Seine Erfahrungen aus der natürlichen Imkerei zeigten, wie eng das Wohlergehen der Bienen mit der Umgebung und einem respektvollen Umgang mit der Natur verbunden ist.

Die Veranstaltung auf dem Biohof Oberfeld brachte Menschen zusammen, die sich für nachhaltigere Landwirtschaft, natürliche Kreisläufe, Elektrokultur und den Schutz der Bienen interessieren. So entstand denn im Anschluss auch ein reger Austausch bei Apfelmost (aus 100 Sorten vom Biohof Oberfeld) und Kuchen unter dem Publikum und den Vortragenden statt.

Der Anlass machte deutlich, wie wichtig der Austausch zwischen Praxis, Erfahrung und neuen Ideen für die zukünftige Entwicklung von Landwirtschaft und Umwelt sein kann. Die IG Seetal Plus setzte mit dieser Veranstaltung ein Zeichen für eine offene Auseinandersetzung mit dem Verständnis von und für einen bewussteren Umgang mit Natur und Umwelt.